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In letzter Zeit bin ich ab und zu für Comics kritisiert worden, die Alkohol enthalten. (Nicht hier von euch, aber auf Social Media Seiten.) Ich respektiere das natürlich, wenn einige Leute einfach keine Alkohol-Comics mögen. Ist absolut erlaubt!
Ich zeichne solche Comics nicht, um zu sagen: „Alkohol ist so eine tolle Sache!“, aber ich zeichne sie auch nicht, um Alkohol zu verurteilen oder alle zu überzeugen, nie wieder was zu trinken. Denn das ist nicht mein Job, finde ich. Mir geht’s nur darum, Sachen zu zeichnen, die viele Leute hoffentlich lustig oder lesenswert finden.
Ich versuche in Comics generell, anderen Menschen bloß nicht irgendein Weltbild aufzudrücken oder moralische Botschaften einzutrichtern. Persönlich bin ich kein Fan von Unterhaltungs-Medien, die sowas in großem Ausmaß machen, also mache ich es auch nicht.
Vielleicht gibt’s in Comics ab und zu kleine Botschaften, aber dann vielleicht auch wieder andere Comics, die dazu im Widerspruch stehen. Andere Menschen mit Comicstrips zu „erziehen“ oder „auf den richtigen Weg“ zu führen, fände ich total arrogant.
Ich weiß ja auch nicht alles besser als andere, bloß weil ich Strichfigürchen krakel. Wir sind außerdem alle nicht mehr im Kindergarten, ich bin nicht eure Eltern und ich traue euch komplett zu, für euch selbst zu entscheiden, was ihr macht oder nicht.
Aber für diejenigen, die Alkohol trinken: Weniger ist meistens besser, meiner Meinung nach. 😀
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Das ist ein älterer Comic und als ich den zum ersten Mal gepostet hatte, hat sich auf jeder Plattform mit Kommentarfunktion mindestens eine Person in aller Schärfe beschwert.
Der Einwand lautet grob zusammengefasst: „Aber Depression ist eine ernste Krankheit und Menschen sind auf Antidepressiva angewiesen, die lassen sich nicht durch Kekse ersetzen!“
Dazu würde ich sagen: Sicher gibt es Fälle, in denen medikamentöse Behandlung die beste oder einzige Option ist. Aber diese Mittel werden zunehmend als *erste* Option verschrieben.
SSRIs z.B. sind nicht harmlos und können extreme Langzeitfolgen haben. Wenn sie für Menschen unverzichtbar sind, ok, dann muss das in Kauf genommen werden.
Aber nicht alles, was wir heute „Depression“ nennen, ist wirklich dasselbe Krankheitsbild oder nimmt die gleichen Ausmaße an. Und wo das im Grunde gut möglich ist, sollten solche Medikamente aus meiner Sicht vermieden werden. Darauf zielt der Comic ab.
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Oft bin ich mir bei neuen Comics nicht sicher, ob sie jemand lustig oder lesenswert findet und weiß auch nicht genau, was verständlich ist und was nicht. Fühle mich da viel weniger treffsicher, als es von außen betrachtet vielleicht aussieht. Manchmal lösche ich Comics auch wieder, wenn ich vermute, es gibt ein großes Verständnisproblem (was immer meine Schuld ist, ich krakel die Dinger ja.)
Bei dem Cartoon hier wusste ich z.B. nicht, ob Leute merken, dass sie die Gedanken der Figur lesen, die denkt, dass niemand ihre Gedanken lesen kann. Und wenn ja, ob das dann als Gag akzeptiert wird oder total floppt.
Aber dann dachte ich, vielleicht ist der Cartoon auch lesenswert, wenn er nicht so verstanden wird, immerhin wollen wir ja alle nicht, dass sämtliche unserer Gedanken gelesen werden. Bin selbst auch sehr froh, dass sowas technisch noch nicht möglich ist!
Und zuletzt dachte ich, das hier ist dermaßen wenig Zeichenaufwand, dass ich’s einfach ausprobieren kann, statt noch länger drüber nachzudenken.
Gute Nacht!