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Peinliche Momente mit Eylou

12. August 2018 von Eylou Kommentar verfassen


In unserer Discord-Gruppe kam die Frage auf: „Was war dein peinliches Erlebnis?“. Ich hab das dort lang und breit beantwortet, also poste ich die Story am besten gleich auch hier.

Auf der einen Seite will ich ja eh mehr persönliche Sachen schreiben, einige von euch möchten das. Auf der anderen Seite finde ich mich nicht SO spannend und wirklich „peinlich“ ist mir eh nicht so viel, aber ok, los geht’s! Mein vermutlich peinlichstes Erlebnis ging so:

~ ~ ~

Ich wollte ein Album mit schräger, selbst aufgenommener Musik auf CDs brennen und für ein paar Euro übers Internet verkaufen. Von der Art, wie ich das aufgezogen hatte, lief das ganz ähnlich wie heute mit den Comics. Aber eben noch, bevor’s mit islieb richtig losging.

Na jedenfalls hatte ich über meine Website schon lange Vorbestellungen für die CD gesammelt, war auch ein bisschen Show dabei.

Als alles versandfertig war, hab ich die Adressen meiner 40 Vorbestellungen oder so auf Kuverts geschrieben. Meine Taktik war, einfach zuerst alles zu verschicken und später drauf zu hoffen, dass die meisten Leute gut genug sind, mir Geld zukommen zu lassen. War also noch keine Kohle geflossen. Eigentlich wollte ich eh nur, dass die Musik gehört wird.

Und plötzlich, völlig unerwartet, habe ich unter den Vorbestellern den Namen von nem Mädchen gesehen, in das ich Jahre vorher totaaaal verliebt war. Ich hatte aber keinen Kontakt mehr mit ihr und da war auch nie was gelaufen, vor allem weil ich eben schüchtern war und nicht so wirklich wusste und gewartet hatte und sowieso und überhaupt.

Aber da war sie, einfach so, zwischen diesen CD-Vorbestellern. Früher hatte sie meine Gitarre getragen, weil das „so musikalisch aussah“. Und als Extra-Anmerkung stand dort im Formular: „Du bist klasse!!!“ Ich war sofort so richtig aufgeregt.

Hab ihr nen Brief mit ins Kuvert gelegt, an dem ich stundenlang getüftelt hatte. Und noch anderes, total persönlich ausgewähltes Zeug. Alles abgeschickt und vor mich hingeträumt und Pläne geschmiedet und mich gefreut.

Fünf Tage später kam der Umschlag als unzustellbar zurück. Ich war saumäßig enttäuscht. Dann habe ich die Adresse gegoogelt. Adresse hat nicht existiert. Und DANN, während ich auf das lädierte, unzustellbare CD-Kuvert gestarrt habe, ist mir klar geworden, was los war:

Monate vorher, als ich das Formular zum Vorbestellen auf meine Website gestellt hatte, muss ich getestet haben, ob alles funktioniert. Ich konnte mich wieder dunkel erinnern. Ganz dunkel.

Zum Austesten hatte ich den Namen von meinem Schwarm von damals eingetragen und zusammen mit ner erfundenen Adresse an mich selbst abgeschickt. Und das hinterher komplett vergessen. Anschließend bin ich mir selbst auf den Leim gegangen. Meinen ganzen emotionalen Tsunami der letzten Tage hatte ich komplett alleine ausgelöst.

Niemand hat was davon mitbekommen, aber für mich war’s das peinlichste Erlebnis. Gleichzeitig auch lustig. Und erschütternd. War der endgültige Beweis per Post, wie hoffnungslos meine Gesamtsituation war. Schwer zu beschreiben.

Hab die Story hier auch so lang und breit erzählt, weil sie jede Biografie ersetzt, glaube ich. Da steckt irgendwie alles von mir drin. Cheers!


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