Der Comic war für die Unfallkasse gedacht, ist allerdings abgelehnt worden. War definitiv von meinem verbrühten Bein inspiriert! Ist wohl ein gutes Beispiel dafür, wie manche Comics entstehen.
Ach so, weil jemand von euch so freundlich war, direkt zu fragen: Dem Bein geht’s ganz gut, glaube ich. Meine irrationale Hälfte hat bloß etwas Angst, das hier jetzt zu schreiben, denn in jeder zweiten Story gibt’s dieses Klischee, dass jemand ruft: „Alles super, keine Probleme!“, kurz bevor die Hölle losbricht.
Weiß nicht, wie vielen von euch das so geht und wie verbreitet das ist, aber mein Kopf neigt immer dazu, in allen möglichen Sachen einen Sinn zu sehen, selbst wenn sie nüchtern betrachtet höchstwahrscheinlich keinen haben.
Mein ganzes Leben kommt mir manchmal wie ein sorgfältig ausgearbeiteter Handlungsstrang vor und nichts scheint wirklich zufällig zu passieren. Gleichzeitig ist meine andere Hälfte ziemlich sicher, dass wir alle, soweit wir wissen, nur ein Haufen Atome in einem noch viel größeren Haufen von Atomen sind und dass die Atome einfach tun, was ihnen physikalische Gesetze vorschreiben.
Naja. Wahrscheinlich leben heute viele von uns so. Sich Bedeutungen herzuleiten, wo nicht unbedingt welche sind, ist eh typisches menschliches Verhalten, schätze ich. Hab auch den Verdacht, dass gerade Leute dazu neigen, die oft und gern kreatives Zeug machen. Was mich wohl mit einschließt. Kreativität hat viel damit zu tun, Verbindungen herzustellen, die nicht so offensichtlich sind. Vielleicht hilft das z.B. dabei, kleine Comics zu machen, gleichzeitig erhöht sich vielleicht die Tendenz, ein bisschen schizophren zu werden.
Hat eben alles seine Vor- und Nachteile. Wünsch euch nen schönen Nikolaus-Tag, auch wenn ich nicht genau weiß, wie man den eigentlich feiert. Mal sehen, ob mir heute was Besonderes für den Adventskalender einfällt. Aber wenn nicht, seid bitte nicht enttäuscht, das wird in dem Fall schon alles einen tieferen Sinn haben.
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