Einstellung
mit isfies-Bonus
von Eylou 1 Kommentar
Schönen Montag Abend an alle!
Hier waren Backstage-Einblicke versprochen und einige von euch hatten sich etwas in der Art gewünscht, daher kommen nun spannende Anekdoten aus meinem… äh… abenteuerlichen Comickrakel-Alltag.
Das auf dem Foto ist tatsächlich mein Bad und heute hab ich es ganz alleine geputzt. Vielleicht könnt ihr sehen, dass es nicht besonders groß ist. Das hat mich heute glücklich gemacht, denn sonst hätte ich ja mehr Arbeit gehabt. Hier ein paar Erkenntnisse, die mir beim Putzen gekommen sind:
– Aus hygienischen Gründen ist es wichtig, sein Bad zu putzen. Ich empfehle es allen.
– Ich fand es frustrierend, dass mir hinterher niemand auf die Schulter geklopft und Lob ausgesprochen hat. Vermutlich schreibe ich diesen Text gerade, um mir das Lob jetzt von euch abzuholen. Falls in eurer Familie also jemand anders das Putzen übernimmt, verteilt bitte ein bisschen Anerkennung dafür, das kann nicht ganz falsch sein.
– Ernüchternd fand ich außerdem den Gedanken, dass bald alles wieder schmutzig sein wird und erneut geputzt werden muss. So hatte ich gar nicht das Gefühl, in meinem Leben weitergekommen zu sein. Das war echt doof. Wenn man alleine wohnt, lässt sich die Schuld für die Misere nicht mal auf andere abwälzen, das war definitiv alles mein Dreck. Doch ich habe Verantwortung für ihn übernommen und ihn entfernt, das war wenigstens charakterbildend.
– Das Bad hat so einen Belüftungsschacht und da kommen Spinnen rein. Derzeit habe ich drei (zwei sehr große und eine kleine), die jetzt in unterschiedlichen Badezimmer-Ecken an der Decke hängen. Ich denke, das Bad gilt auch als geputzt, wenn die Spinnen noch da sind.
– Vielleicht lässt es sich auf dem Bild erkennen – ich habe keinen Spiegel an der Wand. Da kam mir auch wieder der Gedanke, dass ich mal einen anbringen sollte. Und Licht drüber. Ich habe nur ne Stehlampe im Bad. Äh… ja. So ne Situation entsteht, wenn man irgendwo einzieht und diese Sachen dann nie in Angriff nimmt.
– Falls potenzielle Einbrecher mitlesen: Ich rate davon ab, an meinem Waschbecken zu warmes Wasser laufen zu lassen, manchmal hab ich davon nen kleinen Stromschlag bekommen. Keine Ahnung, wieso genau. Meine Hypothese ist, dass der Wasserdampf irgendwie mit den losen Stromkabeln interagiert, die aus der Wand und der Decke ragen. Die haben zwar solche Sicherheits-Plastikmanschetten am Ende, aber wer weiß… ich hätte in der Schule in Physik besser aufpassen sollen. Und ich sollte wirklich Lampen anbringen. Oder anbringen lassen. Eventuell lest ihr zwischen den Zeilen, dass ich kein großer Heimwerker bin.
– Für einen Moment hatte ich die Überlegung, mir ne Glatze zu rasieren, um künftig weniger Putz-Arbeit zu haben. Diese Haare haben echt genervt. Wenn ein einzelnes Haar an ner Kachel hängt, lässt sich das mit nem feuchten Lappen so schwer abbekommen und ich kann ja nicht extra ne Pinzette holen. Werde mir definitiv keine Katze zulegen. (Aber ich krakel euch allen eine!)
– Während des Putzens habe ich mich bemüht, dankbar zu sein, dass ich überhaupt ein Bad HABE. Das hat wirklich geholfen. Es wäre unangenehm, zum Beispiel kein Klo zu besitzen. Dann ist mir eingefallen, dass ich Mieter bin und gar nichts besitze, das hat der Dankbarkeit einen kleinen Stich versetzt.
– Selbstputzende Badezimmer wären so oder so eine gute Idee für die Zukunft.
– Mir ist aufgefallen, dass ich Gründlich-Putzer bin. Manche Leute putzen eher so, dass es auf den ersten Blick geputzt aussieht, das sind die Oberflächlich-Putzer. Ich will eher alles sauber kriegen, was nicht sauber ist, unabhängig davon, ob’s auffällt oder nicht. Das sagt bestimmt was über meine Persönlichkeit aus, auf jeden Fall hat dadurch aber alles länger gedauert, das war weniger irre.
– Putzerei in der eigenen Wohnung wird normalerweise nicht bezahlt, auch das ist mir schmerzhaft bewusst geworden.
Joa! Hinterher habe ich mich aber doch gefreut, dass ich mein Bad geputzt habe und ich denke, es wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein! THE END
Morgen bemühe ich mich wieder um mehr Liebheit 🙂
Bühne frei für die nächste Patreon- und islieb-Club-Aktion!
Wie im März und April mehrfach geschrieben, hatte ich mit der Hall of Fame und der Osterpost ziemlich zu tun. Lag einfach daran, dass in beiden Fällen viel auf einmal anstand und jede Form von Individualisierung und Sonderwünschen alles kompliziert machen, wenn man nicht top organisiert ist (ich arbeite daran :D)
Also starte ich jetzt mal was ganz Kleines, Simples, ohne Zeitdruck: Ich krakel euch einfach allen ne Mieze und schicke euch die zusammen mit der nächsten Postsendung (aber nicht zusammen mit der Geburtstagspost, sonst komme ich durcheinander, wer seine Mieze schon hatte und wer nicht.)
Das heißt, je nachdem, wann ihr hier mit eingestiegen seid und mit welcher Beitragshöhe ihr dabei seid, kann es ein paar Monate dauern, bis eure Mieze kommt. Aber Vorfreude ist ja auch schön. Und alle kriegen eine! Euer Name kommt auch mit drauf und ich werde die Miezen nummerieren, das wirkt dann so schön exklusiv! 😀
Auf die Weise versende ich nicht mehr Post als regulär geplant wäre, kann immer zwischendurch ein paar Miezen krakeln, aber bin nicht überfordert und kann nebenher noch auf den ganzen islieb-Seiten schreiben: „Hey, wenn ihr jetzt mit einsteigt, kriegt ihr auch noch ne Mieze!“.
Das ist für mich natürlich auch ein wichtiger Grund, solche Sachen aufzuziehen. Ich bemüh mich, immer nen Anreiz für alle zu schaffen, neue islieb-Supporter zu werden, aber gleichzeitig auch alle zu beliefern, die schon länger dabei sind, andernfalls wär’s ja unfair. Und was kommt dabei raus?
Miezen! Ich verspreche, dass die alle sehr nett werden und dass mich die Sache nicht davon abhält, weiter das normale islieb-Programm abzuliefern.
Helau!
von Eylou 1 Kommentar
Die Unfallkasse wollte „was Fieses zum öffentlichen Dienst“ in ein bis zwei Bildern mit wenig Text, also habe ich eben das hier gemacht. Ist natürlich nicht sehr originell, aber bei so nem Arbeitsauftrag gab’s nicht viele andere Möglichkeiten, als sich auf das eine, alte Beamten-Klischee zu stürzen.
Ist also nicht persönlich gemeint, liebe verbeamtete islieb-Supporter, ihr seid alle toll! 😀